Katrin Burkhardt
burnout

 

Burnout:

„Burnout ist die intelligente, das System entwaffnende Antwort des bedrohten Individuums auf die Zumutungen der Dienst-Leistungs-Gesellschaft.“

 

Definition

Burnout ist ein Zustand, der sich langsam, über einen Zeitraum von andauerndem Stress und Energieeinsatz entwickelt. Burnout ist ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen oder von außen kommen
kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt.


Mögliche Ursachen

Oft wurden gesetzte Ziele nicht erreicht oder es besteht ein Mangel an Anerkennung
für Einsatz und Leistung. Andere wiederum ersticken in Routine und/oder es gibt keine beruflichen Herausforderungen.

Ein grundlegendes Thema des Burnout ist eine konstante (Selbst)-Überforderung.
Viele Betroffene haben ein Kindheitstrauma erfahren, leiden unter einem geringen
Selbstwert und sind Opfer ihrer eigenen Wertvorstellungen und Glaubenssätze.

Gefährdete Personen sind z.B. Perfektionist/innen, Idealist/innen, Helfer/innen, Menschen, die nicht nein sagen können, Manager/innen, Lehrer/innen und Eltern.

Symptome

  • vermehrtes Engagement, Erschöpfung
  • reduziertes Engagement, erhöhte Ansprüche
  • Depression, Aggression
  • Abbau der Leistung und Motivation
  • Verflachung von Emotion, sozialem und geistigen Leben
  • Psychosomatische Reaktionen
  • Verzweiflung

Burnoutzyklus und Stadien

  • Zwang sich zu beweisen 
  • verstärkter Einsatz
  • Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
  • Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
  • Umdeutung von Werten
  • Verleugnung der aufgetretenen Probleme
  • Rückzug
  • Beobachtbare Verhaltensänderungen
  • Depersonalisation
  • Innere Leere
  • Depression
  • Völlige Erschöpfung
Burnout vorbeugen/begleiten
  • Selbsterfahrung/Coaching (kognitiv, systemisch, ressourcenorientiert)
  • Supervision für Therapeut/innen und Menschen in sozialen Berufen
  • Familienstellen, Körperarbeit
  • Progressive Muskelentspannung, Kohärenz des Herzens
  • Bewegung (walken und schwimmen)
  • echte Freund/innen, Ressourcen
  • Selbstwerttraining
  • Stress bzw. Zeitmanagement
  • gesunde Ernährung, trinken, evtl. Nährstoffe
  • Meditation, Yoga, Qui Gong
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